Thursday, August 22, 2019

“He’s got the whole wide world in His hands”

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Der Heilige Geist
Sermon by Henk van Pagee
 
 
Es gab mal einen Bauernsohn, einen 25-jährigen jungen Mann, der nach Kanada auswandern wollte. Diese Geschichte ereignete sich am Anfang des vorigen Jahrhunderts. Damals war es nicht so einfach, nach Kanada auszuwandern. Man hatte noch nicht die Gelegenheit, das Flugzeug zu nehmen und wegzufliegen, sondern man reiste damals noch mit einem großen Dampfer, und dann dauerte es Wochen und Wochen,  ehe man dorthin gelangte.  Der erste Schritt war, einen Fahrschein zu kaufen, wofür er sehr lange sparen mußte, aber endlich war das Geld da.
Dieser junge Mann sann lange darüber nach, was er alles mitnehmen müßte. Erstens war das Nahrung. Ihm war aber schnell klar, daß er nicht zuviel mitnehmen konnte, weil die Nahrung sonst vergammeln würde.
Er dachte bei sich selbst: Ich nehme Kräcker in einer Dose  mit , nährstoffreiche Kräcker, die lange frisch bleiben und einen Käselaib vom Bauernhof. Er war der Meinung, daß er wohl Wasser von der Besatzung bekommen könnte.  So gedacht, so gemacht, und als der Moment da war, fuhr er mit dem großen Dampfschiff Richtung Kanada.
 
Während der Essenszeit setzte er sich auf Deck, nahm einige Kräcker mit Käse zu sich und trank einen Becher Wasser, was er tagein tagaus machte, obwohl er sich wunderte, daß er niemals jemand anders sah, der auch auf dem Deck beim Essen war.
 
Nach Verlauf von einigen Wochen, als er wieder beim Essen war, kam ein Mitfahrer auf ihn zu. Dieser staunte sehr und fragte ihn: "Mein Bester, warum bist du immer während des Essens hier auf Deck und ißt Kräcker mit Käse ? Und du trinkst nur Wasser ! Das ist ja nicht gesund !  Ach, erwiderte der Bauernsohn, mein Geld reichte nur, um die Überfahrt bezahlen zu können und ich freue mich, daß ich diese Nahrung mitnehmen konnte.
 
Lieber Freund, sprach der Mitreisende, weißt du nicht, daß wir alle unten speisen? Komm mal mit. Und beide gingen in den Speisesaal unten, wo alle Leute herrlich speisten.  Wunderbar, rief der Bauernsohn, aber ich habe kein Geld, mir so was leisten zu können, ich bin ja arm ! Das ist ja überhaupt nicht nötig, sprach sein Begleiter, denn, wenn man einen Fahrschein kauft, ist auch das Essen inbegriffen, es ist auch bezahlt .  Du kannst dich einfach mit uns an den Tisch setzen und essen !
 
Der Bauernsohn staunte sehr.  Allmählich wurde ihm alles klar und er rief aus: O, was ich alles verfehlt habe, hätte ich das nur gewußt !
 
Verstehst du die Essenz dieser Geschichte ? Hast du es begriffen ?
Eigentlich ist dies der Kern dieser Botschaft über den Hl.Geist.
Meine erste Frage an dich lautet:   Wie stehst du im Leben ? In
welchen Verhältnissen fährst du auf deinem Lebensschiff zum Ziel ?
Bist du schon froh, daß du mitfahren darfst und geistlich gesprochen von Wasser und Brot lebst?
Bist du einer, der Kräcker ißt und Wasser trinkt, aber nicht an einem üppigen Tisch sitzt?  Erkennst du die Unwissenheit jenes Bauernsohnes auch bei dir selbst?
 
Als Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen sieht, als er beim Taufen ist,
bekommt er eine Offenbarung Gottes. Das kannst du im Evangelium des Johannes lesen, Kapitel 1, Verse 29-34.  Hier bekommt der Täufer einen tiefen Einblick in den Dienst Jesu Christi. Das muß eine überwältigende Erfahrung für ihn gewesen sein:  Eine Offenbarung, während Jesus sich inmitten der Menschen befindet. Denn die Offenbarung über den Sohn Gottes ist viel umfassender.
 
Johannes hätte sehr vieles über Jesus sagen können, z.B. Er ist der Herren Herr und der Könige König, er ist der Friedensfürst und der beste Prediger, den es gegeben hat. Er ist der beste  Arzt und so weiter und so fort. Es kann sehr viel über den Herrn gesagt werden, aber Johannes wird vom Geist Gottes geführt und darum sollst du achten auf das, was Johannes jetzt von Jesus sagt.
 
 
Das erste was Johannes über Jesus sagt, ist bereits atemberaubend
schön: "Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt auf sich nimmt.
Das hat mich zutiefst gerührt, das ist, was ich eigentlich suche, was ich brauche !
 
 
Als ich jung war habe ich oft viele Antworten auf die großen Lebensfragen gesucht, z.B. Warum bin ich eigentlich da ? Wer bin ich eigentlich ?  Was ist der Sinn des Daseins? Und ich las viele Bücher von Theologen,  Philosophen und anderen Denkern . Aber das war nicht das Wichtigste, was ich für mein Leben brauchte.
Das hat mein Leben nicht verändert. Mein größtes Bedürfnis war, daß jemand mich von meiner Schuld befreien würde. Hier kommen wir zum Kern des größten Problems der Welt, des größten Bedürfnisses der Menschheit.
 
Menschen suchen überall nach einem Halt, nach einer Richtung für Ihr Leben, nach jemand, dem sie folgen können.  Aber das Wichtigste in einem Menschenleben ist doch wohl, daß es jemand gibt, der dich von deiner Sünde und Schuld erlöst.
 
Jesus ist das Lamm Gottes ! Das ist der Kern seiner Mission ! Und wir preisen Gott, daß es viele Millionen von Leuten gibt, die erfahren haben, daß nur Jesus sie wirklich von Sünde und Schuld befreien konnte und daß sie durch des Lammes Blut wieder frei zu Gott gehen und ein neues Leben anfangen können.
 
Leider ist es so, daß viele wiedergeborene Christen es dabei bewenden lassen.
Sie glauben und bekennen, daß Jesus für ihre Sünde gestorben ist,  sie freuen  sich darüber und leben in der Sicherheit, daß sie ein Kind Gottes sind. Sie befinden sich gleichsam auf einem großen Schiff, das "Rettung" heißt und fahren sicher und ruhig ins neue Leben.
Aber achte bitte auf das, was ich jetzt sage: Menschen retten ist nur die Hälfte des Auftrags von Jesus. Es gibt viel mehr ! Es ist absolut nicht die Absicht Gottes, daß du nur ein passiver Fahrgast bist. Denn Johannes hat noch etwas über den Dienst Jesu gesagt, etwas, das genauso wichtig ist wie das Erste, und darüber möchte ich heute Morgen mit Euch reden.
 
Das Zweite, was Johannes durch den Geist Gottes über Jesus sagt, ist
folgendes: " Dieser ist es, der mit Heiligem Geist tauft ".  Das ist die andere Hälfte der Aufgabe Jesu und diese herrliche  Wahrheit ist leider zu oft  so unbekannt bei den wiedergeborenen Gotteskindern.
Was den heiligen Geist betrifft ist ihnen in diesem Bereich vieles unbekannt.
 
Wir alle können uns eine Vorstellung machen von dem Kreuzestod Jesu!
Was Er für uns getan hat,  ist uns sehr kostbar, es ist der Unterschied zwischen Leben und Tod. Es ist herrlich zu wissen, daß man gerettet ist, daß die Sündenschuld bezahlt wurde, daß du als Erlöster leben darfst. Das alles können wir uns konkret vorstellen.
 
Aber wie gesagt, das ist nur die Hälfte ! Johannes zweites Bekenntnis über die Aufgabe von Jesus, die unlösbar mit der ersten verbunden ist,
lautet: "Er ist es, der mit heiligem Geist tauft "!  Sonderbarerweise gibt es viele Christen, die den Inhalt dieses Bekenntnisses nicht verstehen, nicht wissen, was sie damit anfangen sollten und überhaupt keine Erfahrung damit haben.
 
Ich rede hier nicht über die Welt ! Der heutige moderne Mensch weiß noch die Bedeutung von Weihnachten und Ostern, aber was Pfingsten bedeutet ist ihm meistens unbekannt !  Aber leider gibt es auch so viele Christen, die sich hierbei nichts vorstellen können, geschweige denn, daß sie erfahren haben, daß Jesus Christus mit dem heiligen Geist tauft.
 
Meine Frage an Dich lautet also: "Kennst du Jesus auch als Täufer mit dem Hl.Geist ?  Ist diese Wirklicheit als Teil unserer Rettung dir auch  wichtig ?
 
Jesus hat für uns zwei großartige Sachen in seinem Leben vollbracht.
Die erste ist, daß er als Lamm Gottes gekreuzigt wurde, was für Ihn ein großes und schreckliches Leiden war. Aber wir preisen Gott dafür, daß Jesus gesiegt hat.
Das ist von entscheidender Bedeutung für unsere Rettung gewesen.
 
Das zweite, was Jesus für uns zustande gebracht hat, fand am Pfingsttag statt, der Tag, an dem Er seine Verheißung über die Geistestaufe an seinen Jüngern verwirklichen konnte.
In Hebräer 12,2 steht, daß Jesus sein Kreuz auf sich genommen hat, die Schande nicht geachtet wegen der Freude, die vor ihm lag. Ich bin der Meinung, daß er sich darüber freute, daß Er seinem Sieg zufolge Menschen mit der Kraft Gottes erfüllen konnte, mit dem Hl.Geist also, der auch so kräftig in seinem Leben gewirkt hat.  Das muß also ein wichtiger Augenblick für Jesus gewesen sein, als seine Jünger versammelt waren um zu beten und er diese zweite Aufgabe ausführen durfte.  Die Aufgabe, die von Johannes dem Täufer bekannt gemacht
wurde: "Er wird euch mit Hl.Geist taufen " .  Und es passierte !
Lies Apostelgeschichte 2. Taufen ist ein schönes Wort, das speziell für dieses Ereignis gebraucht wird: "Dieser ist es, der euch tauft !"
 
 
Jeder, der sich durch Untertauchen hat taufen lassen, wird gewiß sehr gute Erinnerungen daran haben, weil es ein so wunderschönes, bedeutungsvolles Ereignis ist.  Taufen ist etwas himmlisches, weißt du das? In einem Gespräch mit den Pharisäern fragt Jesus sie:  „Die Taufe von Johannes dem Täufer, war sie vom Himmel oder von den Menschen?"
Sie müssen dann nachgeben, daß diese Taufe vom Himmel ist.  Und die Taufe, die Jesus den Jüngern und auch uns befohlen hat in Markus 16:
„Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden?" Natürlich ist diese Taufe vom Himmel!
Und die Taufe mit dem Hl. Geist ?  Ja, davon dürfen wir auch bekennen, daß diese Taufe vom Himmel ist. Wir haben es uns nicht selbst ausgedacht, denn sie ist von Gott den Menschen, die sich danach sehnen, gegeben worden.
 
Du fragst dich vielleicht, ob der Hl.Geist erst dann zu wirken anfängt, nachdem man mit dem Hl.Geist getauft ist ? Dann sage ich:
Nein,  wir dürfen die Wirkung des Hl.Geistes nicht einschränken, denn auch lange vor dem Zeitpunkt, wo man mit Hl.Geist getauft wird, ist der Geist Gottes in reichem Maße wirksam. Jesus sagt, daß der Hl.Geist die Welt selbst von Sünde, Urteil und Gerechtigkeit überzeugt. Der Geist Gottes ist immer wirksam in Menschen, die auf der Suche nach Gott sind.  Er macht sie dann aufmerksam auf die Leere ihres Daseins, ihre Sünde und weist hin auf Jesus, mit dem das echte Leben erst anfängt.
 
Aber außer diesen Wirkungen ist die Rede von einer Geistestaufe, von einem Erfülltwerden mit dem Geist Gottes, von einem Durchdrungenwerden mit dem Hl.Geist.  Die Jünger des Herrn sind unser wichtigstes Vorbild. Die Jünger Jesu waren die am besten vorbereiteten und trainierten Leute, die es damals gab. Es ist staunenerregend. Die Jünger habe 3 Jahre lang die Worte Jesu gehört und nicht nur das, sondern sie haben auch die Auswirkung seiner Worte mit eigenen Augen gesehen, nämlich Heilung, Befreiung, veränderte Leute, Wunder und Zeichen.
 
Als Jesus sie zu zweit ausgesandt hat, haben sie die Macht seiner Worte auch selbst erfahren. Und sie haben mit eigenen Augen gesehen, daß er aus den Toten auferstanden ist. Und dann gibt Jesus ihnen nach seiner Auferstehung auch noch ein Seminar von 40 Tagen,  währenddessen er ihnen die Geheimnisse vom Königreich Gottes klar macht. Und irgendwo lesen wir auch noch, daß er ihnen den Verstand öffnete, das heißt vorbereitet; ein besseres Training gibt es ja nicht.  Trotzdem sagt Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt : „ Ich werde euch die Verheißung des Vaters schenken, aber ihr müßt in Jerusalem bleiben, bis ihr mit Kraft aus der Höhe angetan werdet" .  Ist das nicht faszinierend?  Man erkennt sofort wie es in der Praxis wirkt. Es ist die Verheißung des Vaters, daß wir mit seinem Geist erfüllt werden, der Geist des Vaters durch den Vater verheißen, aber es ist Jesus, der mit dem Hl.Geist taufen wird. Er verspricht uns in Lukas 24, Vers 49:
„Ich schenke euch die Verheißung des Vaters". Jesus ist der Täufer mit Hl.Geist. Was immer auch Jesus seinen Jüngern verheißt, es passiert alles in der Apostelgeschichte, nicht nur in Apg.2, sondern in der ganzen Geschichte, immer wieder.  Es ist aber keine Geschichtsschreibung. Liebe Leute, wenn unser Glaube zur Geschichts-schreibung wird, dann ist das Ende unseres Glaubens da.
Wenn man Karfreitag gedenkt und Ostern und Pfingsten, womit beschäftigen wir uns dann ? Höchstens mit Kirchengeschichte !
 
Die heutige Botschaft spricht von einem dauernden, persönlichen Pfingstfest.  Aber wenn wir sagen, wie schön es war, daß die Jünger damals die Kraft empfingen und daß das ein einmaliges Geschehen war, dann reden wir von Geschichte.
 
Aber wenn Jesus sagt, daß er uns die Verheißung des Vaters schenken wird, dann gilt das auch uns, die wir jetzt leben. Jene Verheißung ist auch für unsere Zeit da! Und wie sehr brauchen wir es in unserer Zeit, mit Kraft aus der Höhe erfüllt zu werden!  Apg.1.  Ist der Hl.Geist nur eine Kraft oder eine gesonderte Person? Kann man den Geist Gottes mit einem Wort, mit einem einzelnen Begriff definieren? Das ist unmöglich ! Unsere Worte reichen nicht, um den mächtigen Geist Gottes darzustellen. Der Hl.Geist wird uns in vielen Weisen und in manchen Bildern geschildert.  Die Grundwahrheit ist, daß es sich immer um den Geist des Vaters handelt, den man zwar unterscheiden aber nie vom Vater scheiden kann.
 
Es geht mir heutemorgen nicht darum, euch eine Beschreibung oder Definition vom Geist Gottes darzureichen, sondern es geht mir darum, euch zu zeigen, wie es möglich ist, wie man mit dem Hl.Geist leben kann, wie man mit dem Geist Gottes erfüllt werden kann und vor allem, wie man daraus leben kann !
 
Im Alten Testament war es zwar öfters so,  daß der Hl.Geist auf einen kam, irgendwann und irgendwo, auf einen Propheten oder so, der dann Worte Gottes redete, oder ein Wunder tat oder so und in jenem Augenblick ist dieser Prophet dann ganz kräftig im Herrn. Aber es ist etwas zeitlich begrenztes, wonach der Hl.Geist sich sozusagen wieder zurückzieht.  Die Verheißung Jesu reicht viel weiter. Er sagt nicht
nur: „Ich werde die Verheißung des Vaters auf euch kommen lassen"  , sondern nachher : „Er wird in euch sein und bei euch bleiben". Jesus verheißt uns bleibende Innewohnung des Hl.Geistes, eine bleibende Beziehung zum Hl.Geist und das ist eine außergewöhnliche Dimension.
Vielleicht fragst du dich, wie diese Beziehung wohl aussehen dürfe ?
Was du dir dabei vorstellen solltest?
Mir ist bewußt, daß es darüber bei dir Fragen geben könnte.  Wir kennen das Verhältnis zu unserem himmlischen Vater als eine Vater-Kind Beziehung. Gott ist mein Vater und ich bin sein Kind.  Diese Beziehung kann immer tiefer und wertvoller werden. Es tut einem sehr gut, zu erfahren, daß man von ihm gesehen wird, von ihm gekannt ist und in Ihm geborgen ist, das bedeutet, daß du einen Vater hast, der für dich sorgt und sich um dich kümmert.  Eine der wichtigsten Sachen, die Jesus über den Vater sagt ist, daß er uns verspricht, daß wir den Vater kennen werden.  Das Wort „kennen"  ist so wichtig wenn es um den Vater geht und Jesus muß seinen Jüngern, den Pharisäern und Schriftgelehrten oft sagen: Ihr kennt den Vater nicht ! Würde er nur von euch erkannt !
 
Abermals: wie sollten wir über die Innewohnung, über das Verhältnis zum Hl.Geist denken? Darum lese ich einen Vers aus Johannes 7,37:
Und.....usw.
 
Hier  verwendet Jesus dieBildersprache um den Hl.Geist zu bezeichnen:
Das Wasser des Lebens. Und in Offb. 21 sagt Gott, der Vater, dasselbe:
„Ich werde dem Dürstigen ....usw. Wunderbar, nicht ? Achten wir darauf, wozu das führt:
Im Anschluß an diesen Vers lesen wir: Wer überwindet wird diese Dinge ererben und Ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein".
Fällt dir auf, wie intensiv diese Beziehung ist ? Nicht nur: Ich bin ein Gotteskind und für die Ewigkeit gerettet, sondern Gott will, daß wir alle seine Söhne sind. Und was brauchen wir dazu: Wasser des Lebens ! Wir brauchen die Einwohnung, die Beziehung zum Hl.Geist, um in ein ganz neues Verhältnis zum Vater versetzt zu werden: „Er wird mein Sohn sein ! Möchtest du das: Ein Sohn Gottes sein? Durch den hl.Geist wird das ermöglicht !
 
Unsere Beziehung zu Jesus ist auch eine herrliche Wirklichkeit. Im 1 Kor.1,9 steht, daß Gott treu ist, durch den wir berufen sind, Gemeinschaft mit seinem Sohn zu haben. Ist das nicht ein wunderbarer Text ?  Hast du diese Berufung schon beantwortet ? Nicht nur Missionare sind berufen worden, obwohl wir uns sehr über diese berufenen Missionare freuen, aber sie sind nicht  die einzigen. Wir alle sind berufen worden, Gemeinschaft mit Jesus zu haben. Man kann berufen worden sein als Missionar oder Evangelist, aber wenn man keine Gemeinschaft mit dem Sohn hat, dann hat man die wichtigste Berufung verfehlt.
 
Jetzt denkst du: Wie sieht diese Gemeinschaft mit Jesus aus? Was soll ich mir dabei vorstellen ?  Wohlan, die Bibel spricht darüber ganz klar und zeigt uns, wie reich und variiert die Beziehung zu Jesus ist, wieviele Aspekte dieser Beziehung es gibt.  Gemeinschaft heißt:
teilhaben an. Wir haben in vieler Hinsicht teil an Jesus, an seinem Wesen und an seiner Fülle.  Ich habe teil an seiner Erlösung, denn Jesus ist mein Erlöser ! Er ist das Lamm Gottes, das mich von Sünde und Schuld erlöst hat und mich mit dem Vater versöhnt hat. Das Lamm ist würdig! Es hat mich errettet. Dadurch bin ich ein Erlöster ! Dies ist aber keine „Geschichte", sondern jeden Tag aktuell ! Man braucht Jesus das ganze Leben hindurch als Erlöser, und darum fährt er damit auch fort.  Gemeinschaft ist eine dauerhafte, wirksame, Früchte tragende Beziehung. Diese Beziehung nennt die Bibel: Gemeinschaft mit Jesus Christus.
 
Ein anderer Aspekt dieser Beziehung ist, daß ich sagen kann: Er ist mein Herr.  Ein schönes Bekenntnis:  Herr, ich diene dir, ich erkenne dich als meinen Herrn an und ich bin dein Jünger ! Ich folge dir, ich höre auf deine Stimme, ich tue was du mir befiehlst.
 
Ein anderer Aspekt der Gemeinschaft ist, daß Jesus sagt: Ich bin der wahre Weinstock und ihr seid die Reben. Kennst du dieses Gleichnis aus Joh. 15?
Wir sind die Reben und eine Rebe kann von sich selbst nichts tun.
Diese Beziehung zeigt, wie abhängig wir von Jesus und seinen Worten sind.
 
Jesus ist auch mein Bruder.  Es läßt sich kaum erfassen, daß dies der Fall ist, aber es ist die Wahrheit. Röm. 8,29 sagt, daß Jesus der Erstgeborene unter vielen Brüdern ist. Er ist mein ältester Bruder, und ich bin auch einer seiner Brüder, er steht neben mir, er schützt mich. Er ist mein großes Vorbild, und ich kann ihn zu Rate ziehen.
 
Er ist auch der verherrlichte Herr, der mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt worden ist und mit dem Vater auf seinem Thron sitzt. Ich beuge meine Kniee und ich bete an und bekenne: Jesus Christus ist Herr, zur Ehre Gottes, des Vaters.  Dies sind 5 Merkmale der Gemeinschaft mit Jesus,  aber es gibt natürlich noch viele mehr. Es ist richtig, darüber nachzudenken und sich bewußt zu werden, was das alles für uns bedeutet.  Und wir sollten uns dessen nicht nur bewußt sein, sondern es auch in die Praxis umsetzen: Habt völlig an der Gemeinschaft Jesu teil.
 
Christ sein kann in einem kurzen Satz ausgedrückt werden: „Leben in einer Beziehung"!. Eine Beziehung zu Gott, zu JesusChristus, zum Hl.Geist und natürlich in Beziehung zu einander. Ich möchte in dieser Predigt die Einwohnung des Hl.Geistes beleuchten, die Beziehung, die du zum Hl.Geist hast.
Dazu lese ich erst noch ein Wort aus Johannes 14, 15: „Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten, und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Tröster schenken, der in Ewigkeit bei euch sein wird, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht, aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein".
Diese Worte sind sehr intensiv, mit tiefem Inhalt und großen Verheißungen, nämlich, daß du den Hl.Geist kennen darfst, daß du den Geist erkennen darfst und daß du wissen kannst, ob etwas aus dem Geist Gottes ist oder nicht. Der Hl.Geist bleibt bei dir und wird in dir sein!  Das heißt Reichtum, daß du die Gemeinschaft mit dem Hl.Geist im eigenen Leben erfahren darfst !
 
Diese Gemeinschaftserfahrung hat nichts mit Schwärmerei, mit exaltiertem Händeheben und laut den Geist anrufen zu tun.  Auch nicht mit dem Einladen des Geistes während dem Singen: Hl.Geist, wehe über uns. Die Bibel ist  in diesem Bereich ganz klar. Es ist nicht so, als ob ein bestimmtes Gefühl über uns kommen soll.
 
Jesus ist ganz nüchtern, wenn er uns verheißt, daß der Hl.Geist in uns sein wird, bei uns bleiben wird und uns den Weg zur vollen Wahrheit zeigen wird.
 
Es gibt z.B. Leute, die den Tag anfangen mit einer Begrüßung des Hl.Geistes, eine Gewohnheit, die sie angenommen haben, um regelmäßig mit dem Hl.Geist zu reden. Aber das ist nicht die Gemeinschaft, nicht die Beziehung, auf die Jesus hindeutete. Es gibt keine Bibelstelle, wo der Hl.Geist angesprochen, eingeladen oder angebetet wird. So hat Gott diese Beziehung nicht gemeint ! Diese Be- ziehung könnte man am besten umschreiben als eine lebendige Anwesenheit des Hl.Geistes in deinem ganzen Dasein.
 
Du sollst dir einprägen, daß der Hl.Geist nie sich selbst sucht.  Der Geist Gottes redet nie in seinem eigenen Namen, wie so schön in Johannes 16,13 steht. Jesus sagt hier: „ Der  Geist wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern alles, was er hört, wird er reden".
Der Hl.Geist hat keine eigene Botschaft, denn alles was der Geist macht und uns weiter gibt, ist das, was er von dem Vater und dem Sohn gehört hat.
 
Der Geist Gottes beansprucht keine Aufmerksamkeit für sich selbst, keine Selbstverherrlichung, keine Selbstanbetung, sondern er lenkt unsere Aufmerk-samkeit völlig auf Christus.  Jesus sagt: Der Geist wird MICH verherrlichen, denn er wird es aus dem Meinen nehmen und es euch verkündigen. Wenn man in einer Versammlung den Hl.Geist verherrlicht, dann ist das nicht aus dem Geist Gottes hervorgegangen.
Der Hl.Geist wird immer Jesus verherrlichen und Jesus wird immer Gott verherrlichen.
 
Die Frage, die immer aktuell bleibt lautet: „Wie ist der Hl.Geist dann wirksam?". Auf vielerlei Art und Weise natürlich. Ich denke jetzt an den Bibelanfang, an das 1.Buch Mose, wo steht: „Am Anfang war die Erde wüst und leer" und „der Geist Gottes schwebte über dem Wasser".  Im Urtext steht etwas wie: „Der Atem Gottes, wirbelnd über dem Wasser".
Wirbeln bedeutet soviel wie:  „sich in Kreisen bewegen", ein  schöner Ausdruck für das Wirken vom Atem Gottes. Hier sieht man, daß der Geist Gottes bereits wirksam ist, ehe Gott anfängt, zu reden.
 
Und wenn Gott spricht, dann bringt der Arm des Herrn, Bild vom Hl.Geist, diese Worte zur Ausführung und die Erde, die wüst und leer ist, wird zur herrlichen Natur.
 
Psalm 104, welcher eine Ode an die Schöpfung ist, sagt: „Schicke deinen Atem uns sie werden geschaffen, und du erneuest das Antlitz der Erde" , Vers 39.
Gott ist wirksam durch seinen Geist und sein Wort, in Kreisen, es geht immer weiter! Wunderbar!
 
Mir ist es genauso gegangen, auch mein Leben war wüst und leer als ich Gott noch nicht kannte. In erster Linie war mein Leben leer, sehr leer !  Aber der Hl.Geist wurde aktiv und überzeugte mich von meiner Leere, meiner Ziellosigkeit und vor allem von meinen Sünden.  Und der Geist führte mich zum Wort Gottes, zu unserem lebendigen Herrn Jesus Christus und alles blühte auf!  Wie können wir diesen schöpferischen Geist noch mehr in unserem Leben wirken lassen ? Dabei braucht man sich nicht mit allerhand Tricks zu bedienen,  den Geist langwierig anzurufen oder sich  selbst geistlich zu berauschen.  Wir brauchen auch keine Zeremonie oder Liturgie.  Sich selbst mit Lasten aufbürden oder sich einschränken bringt einem auch nichts.
 
Immer wieder sollten wir uns an die Schrift wenden. Paulus sagt in
Eph.5,18 ganz klar: Berauscht euch nicht an Wein (Bild vom Taumel) sondern --- hier kommt der Gegensatz des Taumels: "Werdet mit dem Hl.Geist erfüllt".
 
Zu diesem erfüllt werden, diesem erfüllt sein, möchte ich das Bild eines Hand- schuhs verwenden. Ein Handschuh ist meistens aus Textil oder Kunststoff hergestellt, in den man die Hand stecken kann.
Handschuhe schützen gegen Kälte, Hitze oder Verletzung.  Ein Handschuh ist an sich leer und hat eine schlaffe Form. Ein Handschuh kann aus sich selbst nichts tun. Ein Handschuh, in dem keine Hand steckt, kann nichts anfassen, festhalten oder abwehren.
 
Es wird aber völlig anders, wenn ich meine Hand in den Handschuh stecke. Siehst du den Unterschied ?
Jetzt ist er ein brauchbares Instrument geworden, jetzt kan er wohl Dinge anfassen und festhalten. Dies ist also ein klares Bild der Erfüllung mit dem Hl.Geist. Ohne diesen Geist bist du in der geistlichen Welt wie ein leerer Handschuh, schlaff und nicht imstande, effektiv zu handeln. Aber wenn die Hand des Vaters dein leeres Dasein erfüllt, dann erst kannst du echt leben, dann wirst du kräftig und kannst die Wahrheit Gottes fassen und festhalten.
Achtung! Dieser Handschuh verändert sich an erster Stelle nicht an der Außenseite. Es ist auch egal, welche Farbe der Handschuh hat, ob er luxuriös aussieht oder aus einfachem Stoff hergestellt ist. Es geht nur darum, was sich im Innern dieses Handschuhs befindet, was den Handschuh in Bewegung bringt!
 
Meine Frage an dich ist: Wie sieht dein Leben aus? Ist dein „Handschuh" mit dem Hl.Geist erfüllt? Kannst du die Dinge vom Königreich Gottes anfassen und festhalten? Kannst du vom lebendigen Wasser trinken, kannst du deine Faust wider Satan erheben? Oder ist dein Leben nur ein Sehnen nach dem Hl.Geist, ein Schrei um den Hl.Geist ? Aber dein „Handschuh"  ist eigentlich leer !
 
Gott will nicht, daß das Leben seiner Kinder so aussieht, wir sind nicht zum Ersehnen und zum Suchen geschaffen sondern wir sind geschaffen worden, um zu erhalten und weiter zu geben.
 
Manche Christen singen oft die gleichen Lieder vom Sehnen nach Gottes Geist und singen jede Woche: Erfülle mich von neuem, von neuem, von neuem mit deinem Geist. Es ist, als ob die Hand Gottes sich immer wieder aus dem Handschuh zurückzieht. Am Ende der Woche ist der Handschuh wieder leer und muß von neuem gefüllt werden. Hat Jesus das beabsichtigt, als er den Hl.Geist versprochen hat ? Jesus hat ja gesagt, daß er den Geist Gottes auf uns kommen lassen würde, mit der Zusicherung, daß dieser Geist in uns sein und bei uns bleiben wird.
Das Ziel der Geistestaufe ist, daß du den Hl.Geist kennenlernst und seine Wirksamkeit erfährst.
 
Ich möchte das durch Folgendes erklären: Wenn Jesus den Sachverwalter verheißt (Joh.14,16) sagt er: Die Welt kann ihn nicht empfangen, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ist es möglich, den Geist Gottes zu kennen? Ja sicher, dafür preisen wir Gott. Und wie werden wir den Geist kennen lernen? Durch manches Bibelstudium über den Hl.Geist?
Indem wir ein strenges, asketisches Leben führen? Indem wir unsere Blicke zum Himmel empor heben und fortwährend rufen: Komm, Hl.Geist, offenbare dich mir?
Nein, nichts von diesem allem. Jesus sagt klipp und klar: Ihr werdet ihn kennen, weil er in euch wohnt und in euch bleibt. Weil er euch immer nahe sein wird. So eine Herrlichkeit, solch eine Gewißheit !
 
Gottes Geist bezeugt unserem Geist, das findet also in unserem Innern statt, in unserem Herzen. Wenn du den Geist Gottes immer besser kennenlernen möchtest, ist es nicht nötig den Himmel abzuspüren, sondern in dein Inneres zu schauen und zu hören auf das, was der Geist dir sagt. Er macht dir die Gedanken des Vaters bekannt. Der Geist Gottes leitet uns und gibt uns Gaben. Und wo der Hl.Geist ist, geschehen Wunder !
 
Der Hl.Geist überführt uns in bezug auf Sünde, Gerechtigkeit und Gericht. Das passiert in unserem Herzen. Je mehr wir dieses Wirken des Hl.Geistes in uns entdecken und erfahren, um so mehr werden wir den Hl.Geist kennen lernen. Im Königreich Gottes entsteht alles aus einer Beziehung heraus: Kraft zum Zeugnis, Führung für dein Leben, alle wunderbare Gaben und die Frucht des Hl.Geistes.
 
Die Verbindung vom Hl.Geist mit unserem Geist ist wie eine Ehe. Die Eheleute haben nicht nur einen Bund miteinander wenn sie einander sehen, sondern auch wenn sie einander nicht sehen, weil sie sich an verschiedenen Orten befinden. Sie erfahren trotzdem die innere Verbundenheit mit einander, 24 Stunden am Tag. Sie werden nicht panisch, wenn sie einander nicht sehen und fragen sich nicht, ob der eine den anderen vielleicht verlassen hat. Denn sie sind sich bewußt, daß sie sich kennen , daß sie einander gehören und beisammen bleiben werden. Diese Gewißheit darfst du auch haben, wo es um die Anwesenheit des Hl.Geistes in dir geht. Es ist unbedingt nicht nötig, daß du verzweifelst, wenn du den Hl.Geist eine zeitlang nicht erfährst, wenn du eine Weile beunruhigt bist. Du kannst sicher sein, daß Gottes Geist in dir bleibt und dich nicht verlassen wird.
 
Regelmäßig singen wir ein Lied, in dem die herrlichen Worte ausdrücken, daß der Geist Gottes die Grenzen, die Menschen sich gestellt haben, durchbricht und das ist eine große Wirklichkeit.
Ehe Christus geboren wurde, war das Dienen und Verehren von Gott nur dem Volke Israel vorbehalten, den Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob, dem Volk, dem das Herz beschnitten war, das auserkoren war.
Alle anderen Völker machten nicht mit, sie wurden als Heiden betrachtet, sie dienten dem einzig wahren Gott nicht. Das war eigentlich auch eine uralte, fast undurchdringliche Grenze.
 
Jesus aber brachte eine weltweite, alle Menschen umfassende, Botschaft. Er starb für jeden einzelnen Menschen, für die Sünden der ganzen Welt. Auch aber im Moment, wo Jesus die Versöhnung zustande brachte und aus den Toten auferstand, gibt es für das Volk Israel noch immer diese Grenze, es bleibt auf sich selbst gerichtet und nicht auf andere Völker.
 
Wann kommt die Wende ? Wie wird diese Grenze durchbrochen ? Die Antwort lautet: Am Pfingsttag, als der Hl.Geist auf die Jünger ausgegossen wurde und später auf viele andere Menschen. Der Geist Gottes kommt und durchbricht die Grenzen, die von Menschen ins Leben gerufen wurden.
 
Viele Juden wurden Christen und mit dem Hl.Geist erfüllt und dadurch zu kräftigen Zeugen gemacht, die von Heilung und Befreiung begleitet wurden. In wenigen Jahrzehnten wurde das Evangelium innerhalb und außerhalb des ganzen Römischen Reiches verkündigt.
Siehst du, wie der Hl.Geist wirkt? Der Geist durchbricht die uralten Begren-zungen und so hat er immer verfahren, Jahrhunderte hindurch und auch heute noch.
 
Wenn wir uns als Gemeinde Grenzen setzen, die nicht nach dem Willen Gottes sind, dann wird der Hl.Geist diese beseitigen werden, aber das geht nicht ohne unsere Einwilligung und Zusammenarbeit. Wir müssen das selbst auch wollen und darum selbst beten. Der Hl.Geist durchbricht sogar die Begrenzung der Vernunft, z.B. wenn es um Zungenreden geht, denn das ist keine Angelegenheit der Vernunft sondern man muß sozusagen eine Grenze überqueren.
 
Und was dein eigenes Leben anbelangt, darf der Hl.Geist Gottes auch hier Grenzen abbrechen? Grenzen infolge deiner Erziehung, deiner negativen Erfahrungen oder infolge der Überzeugung, womit du durch die Tradition beschert worden bist ? Grenzen, die dich hindern, eine tiefere Gemeinschaft mit Gott zu erleben?
 
Die schwierigste Grenze für den Geist Gottes ist die Grenze, die du dir selbst gestellt hast, die du selbst geschaffen hast, denn diese Grenze hast du selbst in Stand halten wollen, die ist dir so vertraut und die gibt dir ein Gefühl der Sicherheit.
 
Wenn dir bewußt ist, daß du von Gott eingeladen wirst vom lebendigen Wasser zu trinken, um sein Sohn zu sein, in seiner Nähe zu leben, dann gibt es nur eine Antwort: „Vater, hier bin ich, ich stelle dir keine Grenzen mehr, sondern ich möchte alles von dir empfangen, was du mir geben möchtest". 
 
Amen!
 
 
 
 
Wir wollen beten:
 
Vater, Gott, wir danken dir, daß du uns siehst und uns kennst. Vater, du kennst unsere Unzulänglichkeiten und du weißt um unser Verlangen, mehr von dir zu erhalten.
 
Herr Jesus Christus, wir danken dir, daß du uns geben möchtest, was uns mangelt. Du möchtest den Geist des Vaters auf uns kommen lassen, für immer. Jesus du bist gestern und heute derselbe. Was du damals gemacht hast, möchtest du auch heute tun. Wir preisen dich dafür !
 
Herr, hier sind wir, deine Macht ist unbegrenzt, Herr Jesus, hilf uns, unsere eigenen Grenzen aufzugeben und mit deinem Geist erfüllt zu werden, damit unser Leben noch mehr zu deinem Ziel kommt.
 
Amen.