Tuesday, August 20, 2019

“He’s got the whole wide world in His hands”

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Das Himmelreich
 

Eine Predigt von Hans Bulthuis, Vorsteher einer der Vollen-Evangelien-Gemeinden in den Niederlanden
 
 
Liebe Schwestern und Brüder, das Thema dieser Predigt ist das Evangelium des Himmelreichs. Ein Evangelium, das Jesus uns brachte, eine Lehre, eine frohe Lehre, die uns Einblick in die Dinge der unsichtbaren Welt gibt, des Reiches, in dem Gott lebt und waltet. In seiner großen Liebe und Güte ist es sein großes Verlangen, dass auch wir in diesem Reich leben, indem wir uns der Tatsache bewusst sind, dass es sein Wille ist, dass wir frei und glücklich sind.
 
Dies ist die zweite Predigt über dieses Thema. In der ersten Predigt studierten wir verschiedene Aspekte der geistlichen Welt. Wir behandelten unseren eigenen, persönlichen Himmel, unseren inneren Menschen. Wir sahen, dass Gott uns mit einem Geist und einer Seele geschaffen hat. Mit einem geistlichen Körper, sodass wir nicht nur mit unserem natürlichen Körper in der sichtbaren Welt, sondern auch mit unserem geistlichen Körper, unserem inneren Menschen, in der geistlichen Welt funktionieren können. Dieser geistliche Körper ist ausschließlich dem Menschen gegeben. Pflanzen und Tiere gehören zur Erde und sind ausschließlich natürlich.
Engel gehören zum Himmel und sind ausschließlich geistlich.
Ihr müsst wirklich glücklich sein, dass ihr Menschen seid. Sagt also nicht, wie wir das so oft hören: „Ich bin ja nur ein Mensch.“ Sagt: „Ich bin ein Mensch, das wundervollste, das höchste aller Geschöpfe Gottes.“
Wir haben also volles Recht, mit unserem Leben, mit unserer Existenz glücklich zu sein. Und wenn etwas dieses Glück stört, dann ist es nicht aus Gott, denn Gott ist gut.
‚Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm,’ lesen wir in Joh 1, 5b.
Wir sind wirklich dankbar, dass Gott uns dies gelehrt hat. Wenn wir nun behalten, dass Gott nur gut ist, dann wird dies uns helfen, wenn wir unterscheiden wollen, was Licht und was Finsternis in unserem Leben ist, und dann werden wir ewig glücklich werden.
 
Hier auf Erden sind wir in unserem natürlichen Körper in der sichtbaren Welt und gleichzeitig in unserem geistlichen Körper in der geistlichen Welt. In der geistlichen Welt hören wir mit unseren geistlichen Ohren. Wir unterscheiden die Dinge der unsichtbaren Welt mit unseren geistlichen Augen. Man kann auch Dinge erfühlen, spüren. Man kann in der geistlichen Welt fühlen, wie die Hände in der natürlichen Welt ertasten und fühlen.
 
Jetzt, wo wir uns dessen bewusst sind, dass wir an diesem geistlichen Leben durch unseren inneren Menschen beteiligt sind, ist es gut zu wissen, wie dieser innere Mensch ist.
Kehren wir zurück zu Genesis 1, wo wir geschaffen wurden. Das ist einer der schönsten, wenn nicht der schönste Satz des ersten Buches der Bibel. Wir lesen den letzten Vers, und zwar Vers 31. Nachdem Gott alles geschaffen hatte, dann steht da in Vers 31:
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.’
Es ist, als ob Gott dich ruft und sagt: „Schau mal, schau mal, was alles ich geschaffen habe, schau dir das alles mal an, es ist sehr gut!“
Und er möchte, dass du es siehst, so wie er es sieht. Wie der Schöpfer sieht, was alles er geschaffen hat, wie er dich sieht. Sehr gut.
Also nochmals, sprechen wir über uns selbst kein negatives Denken mehr aus, indem wir sagen: „Ich bin ja nur ein Mensch.“ Zusammen mit unserem Schöpfer sagen wir: „Schau mal, ich bin Teil der Schöpfung und ich bin sehr gut. Bester Qualität.“
In einem anderen Vers in Genesis, und zwar in Vers 27 steht:
‚Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn.’
Gott hat den Menschen als ein getreues Bild, als eine getreue Wiedergabe geschaffen, ihm zum Bilde. Menschen ihm zum Bilde. Und wir Menschen sind die Einzigen, die das sagen können. Die Einzigen, die Gott zum Bilde geschaffen wurden. Und das ist so wunderbar! Und mit diesem großen Werk, mit der Erschaffung des Menschen als Höhepunkt, mit dieser gewaltigen Schöpfung beginnt Gott mit seinem großen Plan. Er will den Menschen lehren, wie er seinen Plan verwirklichen wird und welche Stelle der Mensch in diesem Plan innehat.
 
Zu jener Zeit hatte der Mensch einen wundervollen Körper, der vollkommen funktionierte, ohne Krankheit, ohne Schwäche, ohne Tod, in jeder Hinsicht in vollkommener Harmonie. Der Mensch war imstande, alles auf Erden mit allen Sinnen zu studieren. Als Adam und Eva sich im Paradies befanden, konnten sie den Garten von Eden sehen, sie wohnten dort. Sie genossen mit all ihren natürlichen Sinnen alles, was sich dort befand. Die Natur und alle anderen wunderbaren Dinge, die dort für sie geschaffen worden waren. Gott wusste jedoch auch, dass sie geistliche Sinne hatten, denn er hatte sie geschaffen. Er wollte denn auch, dass sie diese entwickeln würden.
 
Also Gott wurde ihr Lehrer. Er würde sie lehren, wie sie sich zu entwickeln hatten, sodass sie sich von ihrem Innern heraus entwickeln konnten. Er würde sie in seiner Schule, im Paradies, erziehen. Und Gott hatte alle Geduld der Welt dafür, weil Gott ein Gott mit unermesslicher Geduld ist. Es war sein Plan, dass sich der Mensch entwickeln würde und sich gleichzeitig von ihm unterrichten ließ. Der Mensch würde Unterricht erhalten in einer Atmosphäre des Friedens und Lebens im schönen Garten von Eden, sodass sich auch der geistliche Körper von Adam und Eva entwickeln konnte. Sie könnten dann in der geistlichen Welt funktionieren, sodass der Mensch im Gegensatz zum Tier nicht nur auf die Erde , sondern auch auf den Himmel, Gottes Lebensraum, ausgerichtet wäre, und sich in zwei Welten zugleich entwickeln könnte. Es war Gottes Plan, dies mittels seines Heiligen Geistes zu bewirken, mit all seinen Kenntnissen und Möglichkeiten. Er hatte vor, dass sich der Mensch sowohl geistlich wie auch natürlich entwickeln würde. Ein glänzender Plan.
 
Und so zeigt Gott seinen Plan. Im ersten Kapitel der Bibel, und zwar in Vers 28 steht:
‚Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.’
Dies ist ein prächtiger Befehl, den Gott den Menschen gibt. Unterwerft und herrscht. Es ist schon klar, dass Gott vorhatte, dass der Mensch als König herrschen würde. Nicht herrschen und unterwerfen zur Erniedrigung, wie Satan das tut, sondern verwalten, wobei die Dienstbarkeit zentral steht. Ganz am Ende der Bibel steht dasselbe, auf der allerletzten Seite, und zwar in Offenbarung 22, 5, eine Wahrheit, die dann in jeder Hinsicht erfüllt sein wird: ‚........ und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.’
Zwischen diesem Vers in Genesis und der letzten Seite der Bibel befindet sich die ganze Heilige Schrift. Gottes großer Plan. Du wirst als König zusammen mit ihm alles unterwerfen und wirst in alle Ewigkeit herrschen. Das ist Gottes Plan für uns. Dafür hat Gott alle Möglichkeiten in den Händen. Genauer gesagt: Die weitere Verwirklichung hat er in die Hände seines Sohnes, Jesu Christi, gelegt, sodass alles vollbracht werden wird. Aus diesem Grund stützen wir, die wir an Jesus Christus glauben, uns in unserem Leben jetzt auf das Werk von Gottes Wort und Geist und auf die Führung des Herrn Jesu Christi. Nicht länger wollen wir hören auf Lügen oder Angst. Wir wollen auf unseren Meister hören und von ihm gestärkt werden.
 
Das wird phantastisch sein – lernen, als Könige zu herrschen mit Gerechtigkeit und Frieden, lernen, auf jenem Niveau zu denken und lernen zu entscheiden. Selbstverständlich ist das alles nicht in einem Tag zu verwirklichen. Gott hatte vor, dem Menschen eine komplette Erziehung im Paradies zu geben, wo der Baum des Lebens stand, ein Baum, der den Bund vertritt: die Beziehung, die der Mensch zu Gott haben würde. Es ist Gottes Wunsch, dass sein Volk zu diesem Baum hingeht, davon isst: ein Symbol seiner Beziehung zum lebendigen Gott. Es ist sein Wunsch, dass du davon isst, dich an dieser Beziehung beteiligst, sodass er dir mit Weisheit, mit Verstand und mit Kenntnissen erfüllen kann, sodass dein innerer Mensch ermutigt wird, verlockt durch die Herrlichkeit und Kraft Gottes, sodass du anfängst, die Dinge der unsichtbaren Welt zu verstehen, dass du dir deren bewusst wirst und sie in die Praxis umsetzt. Du lernst Gott kennen, obwohl du ihn mit deinen natürlichen Augen nicht sehen kannst. Dieser Weg durch die unsichtbare Welt wird dich zur geistlichen Reife bringen. Du wirst ein erwachsener und vollkommen geistlicher Mensch.
Das heißt nicht, dass der geistliche Mensch dann auf ewig im Himmel verschwindet. Ob er sich nun im Himmel oder auf Erden befindet, er bleibt ein Mitarbeiter Gottes. Alles wird in Jesus erfüllt, und so wird es auch mit dem geistlichen Menschen sein. Dessen Körper ist dann in die geistliche Welt aufgenommen, kann jedoch auch in der natürlichen Welt erscheinen. Unser Meister gab uns davon nach seinem Tod und seiner Auferstehung einen sehr überzeugenden Beweis. Er wurde in die geistliche Welt aufgenommen, offenbarte sich jedoch auch in der natürlichen Welt. Ein Mensch, dem alle Dinge unterworfen sind. Mit dem Körper, den wir jetzt haben, sind wir mit der Erde verbunden. Wenn wir sterben, lassen wir diesen Körper zurück. Unser natürlicher Körper wird begraben, unser innerer Mensch, unser geistlicher Körper bleibt, wo er bereits ist, und zwar in Jesus Christus in den himmlischen Regionen.
 
Es war jedoch Gottes Plan, dass der Mensch einen Körper hätte, der sich vollständig in die himmlischen Regionen zurückziehen, sich aber auch in sichtbarer Form - wie Jesus nach seiner Auferstehung - offenbaren könnte. Das wird eine wundervolle Schöpfung sein, ein Mensch mit Einblick in alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge! Dann wird erfüllt sein, was in Psalm 8 Vers 5 und 6 geschrieben steht:
‚Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.’
Dann wird der Mensch an seiner göttlichen Natur beteiligt sein. Und was der Schöpfer im ersten Kapitel von Genesis sagte, wird sich auch verwirklichen. Er schuf den Menschen als sein Abbild. So erhaben, so schön, so wunderbar!
Gott hatte also vor, dem Menschen einen Platz über den Engeln zu geben. Das wird deutlich im Brief an die Hebräer. Und gerade da liegt die Ursache aller Probleme! Denn in der geistlichen Welt, in den himmlischen Regionen gibt es Millionen und Millionen von Engeln. Gott hatte sie zuerst geschaffen.
Im Buch Hiob werden sie ‚Gottessöhne’ genannt. Es gab sie also eher als der Mensch. Wir Menschen sind als letzte Geschöpfe geschaffen worden. Als letzte Geschöpfe der ganzen sichtbaren Schöpfung. Und trotzdem würde der Mensch über den Engeln stehen. Er würde eine höhere Position haben und als ein König mit Gott herrschen.
Nun, Luzifer war einer der wichtigsten Engel. Sein Name bedeutet ‚Lichtbringer’. Leider Gottes fing er über die Position des Menschen nachzudenken an. Im Brief an die Hebräer steht, dass die Engel als dienende Geister geschaffen wurden. Sie werden ausgesandt zu dienen. Nicht als Könige, die wie der Mensch dafür bestimmt sind, mit Gott auf ewig zu herrschen, sondern als dienende Geister, die dafür bestimmt sind, denen zu dienen, die Rettung erhalten würden. Für diesen Lichtbringer war dies unakzeptabel. Und Luzifer fiel von seiner hohen Position. So steht in Jes 14, 12-15:
‚Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte.
Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker.
Du aber hattest in deinem Herzen gedacht: Ich ersteige den Himmel;
dort oben stelle ich meinen Thron auf, über den Sternen Gottes;
auf dem Berg der Götterversammlung setze ich mich, im äußersten Norden.
Ich steige weit über die Wolken hinauf, um dem Höchsten zu gleichen.
Doch in die Unterwelt wirst du hinabgestürzt, in die äußerste Tiefe.’
Und Herr Jesus sagt in Luk 10, 18:
„Ich sah den Satan wie ein Blitz vom Himmel fallen.’
Luzifer und viele andere mit ihm blieben ihrer Berufung, ihrem Auftrag, den Gott ihnen gegeben hatte, nicht treu. Darüber können wir auch in Offenbarung Kapitel 12 einiges lesen.
So steht da ab Vers 7:
‚Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürtzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.’
Also nicht nur der Teufel stürtzte hinab. Mit ihm viele Engel. Und diese Engel nannte Herr Jesus später ‚böse’ oder ‚unreine Geister’.
Später, im Brief an die Epheser, nennt Paulus sie ‚die bösen Geister in den himmlischen Regionen’ (Eph 6, 12). Da sie eher geschaffen wurden, wollten sie nicht akzeptieren, dass der Mensch eine höhere Position als sie innehatte. Sie gönnten dem Menschen diesen Platz nicht.
 
Das ist sehr traurig, es ist jedoch wohl die Wirklichkeit. Es hat keinen Sinn, die Augen davor zu verschließen, oder jedes Mal zu denken: Es wäre besser gewesen, dass er vollständig verschwunden wäre, anstatt nur gestürtzt zu sein. Er ist noch immer anwesend, und im Neuen Testament lesen wir, dass er ‚wie ein brüllender Löwe umgeht und sucht, wen er verschlingen kann’ (Petr 5, 8).
Also, lasst uns tun, was der Herr sagt, und bleiben wir wachsam. Denn, wie unangenehm es auch sein mag, es ist eine Tatsache, eine Wirklichkeit in der geistlichen Welt. Wir müssen lernen, in unserem Leben damit umzugehen.
Was in Psalm 8 steht: ‚Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt’ konnte durch den Sündenfall – den Fall in die Sünde der ersten Menschen Adam und Eva im Paradies – keine Wirklichkeit werden.
 
Der Fall des Menschen: Was bedeutet das nun eigentlich? Heißt das, dass vom Sündenfall an die NATUR des Menschen wie die des Teufels sündig wurde, und was auch viele Christen behaupten?
Hier haben wir mit einer Lehre zu tun, die schon jahrhundertelang in der Kirche verkündet wurde. Wir haben es früher auch selbst gehört, daran geglaubt, sie für wahr gehalten. Die Bibel wirft jedoch ein völlig anderes Licht darauf!
Wollen wir zusammen versuchen zu entdecken, was nun eigentlich während des Sündenfalls des Menschen wirklich geschah und wie es bis auf den heutigen Tag unser Leben beherrscht.
In seinem Evangelium über das Himmelreich vermittelt uns Jesus mittels Worten und Gleichnissen und auch durch seine Werke ein sehr deutliches Bild der geistlichen Welt. In Johannes 8, 44 sagt Jesus:
‚Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.’
Und deswegen schreibt Johannes in seinem Brief 1 Joh 3,8:
‚Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel’.
Nicht wegen seiner sündigen Natur, sondern wegen des Einflusses des Satans und der Gewalten der Finsternis.
 
Also, Jesus sagt: Satan ist vom Anfang an immer ein Lügner und ein Mörder gewesen. Wohlgemerkt, das wird also nicht vom Menschen gesagt.
Außerdem sagte Gott noch in Genesis 3, 14 und 15:
„Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs........“
Gott setzte Feindschaft zwischen ihn und die Frau und deren Nachwachs, also zwischen den Menschen und die Schlange. Die Äußerung ‚Der Mensch liegt im Streit mit sich selbst’ stimmt nicht. Es gibt einen Feind, einen Widersacher, dessen Bestreben ausschließlich darauf ausgerichtet ist, die ganze Schöpfung zu verderben, vom Fall des Menschen an bis auf den heutigen Tag. Es ist die Rede davon, dass Feindschaft gesetzt wird zwischen die Gewalten der Finsternis und den Menschen. Und diese Feindschaft, dieser Krieg zwischen dem Menschen und den Gewalten der Finsternis wird letztendlich dazu führen, dass der Kopf dieser Schlange, Satan, zertreten wird. Das ist der Trost, der Gott dem gefallenen Menschenpaar sofort gab. Gott kam sofort, sie zu trösten. Gottes erste Reaktion war nicht: „Was habt ihr NUN wieder angestellt? Jetzt muss ich euch strafen!“ Wie ein Vater, der dessen Kind anfährt. Nein, Gott versuchte, sie sofort zu trösten. Er erkannte, was geschah, sah die Feindschaft zwischen dem Menschen und Satan. In Genesis 3, 1 wird sehr deutlich beschrieben, wie die Schlange wirkt. Da steht:
‚Die Schlange war viel schlauer (in einer anderen Übersetzung steht: listiger) als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte.’
Sie sagte zur Frau:
 

‚Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?“

Da haben wir die Bescherung. Satan sagte. Der Teufel spricht zu uns, wie Gott. Der große Unterschied ist jedoch, dass der Teufel immer lügt. Auch wenn er aus der Bibel zitiert, verdreht er die Wahrheit.  Wir wissen aus Geschichten über Jesu Versuchungen in der Wüste, dass Satan Bibeltexte benutzt. Wenn er Texte aus der Bibel benutzt, hat es den Anschein, als ob er einen religiösen Mantel anzieht. Sein ausschließliches Ziel ist jedoch, uns zu verführen, wie er das bei Jesus versuchte. Also, der Teufel spricht tatsächlich zu uns. Er redet, während er wie ein brüllender Löwe umgeht, er lügt immer, sagt bewusst und absichtsvoll die Unwahrheit.
 
Als Gott den Menschen schuf und ihn ins Paradies stellte, war der Mensch nicht schlecht und bestimmt nicht schwach. Und Eva wurde als Frau bestimmt nicht diskriminiert. Nein, die Schuld liegt beim Teufel, sobald er damit anfängt, Lügen zu säen. Und wie macht er das? Satan dringt in unsere Gedanken ein. Er unterbricht unsere Gedankengänge mit seinen Gedanken. Und die meisten Menschen durchschauen das nicht. Man sagt: Das sind meine eigenen Gedanken. Aber das stimmt nicht!
Die Gedanken des Menschen werden mit Gift vermischt, mit Lügen des Bösen und der bösen Geister, die schlechte Gedanken säen. Und so hat der Teufel immer gewirkt. Also, ich wiederhole: Er ist ein Lügner, und wenn er spricht, lügt er immer.
In dem Brief an die Römer 6, 16 steht geschrieben:
‚Ihr wisst doch: Wenn ihr euch als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr Sklaven dessen, dem ihr gehorchen müsst; ihr seid entweder Sklaven der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt.’
Eva hatte die Entscheidung: Sie konnte zuhören und trotzdem tun, was Gott sagte, oder zuhören und dann tun, was die Schlange sagte. Eva, aber auch Adam, wählte Letzteres. Später jedoch, im Neuen Testament (und, was ich jetzt sage, wird für alle Schwestern, die zuhören, eine Trost sein) wird nicht Eva länger als die Schuldige betrachtet, sondern Adam. Denn Adam vertritt den Menschen, sagt die Bibel, und er fiel. Aber wir verstehen natürlich, dass sie beide Satan zum Opfer fielen, mit allen entsprechenden Konsequenzen.
 
Denn Eva und Adam hörten auf Satans Worte und Lügen und reagierten darauf. Sie stellten sich unter die Herrschaft der Schlange, unter der Herrschaft Satans. Dem du gehorchst, haben wir gelesen, ist derjenige, dem du dienst. Es heißt jedoch nicht, dass sich zu jenem Zeitpunkt ihre Natur von menschlich in teuflisch verwandelte. Sie hörten auf eine andere Person, handelten in Übereinstimmung mit dem, was sie hörten und kamen unter die Gewalt und Herrschaft dieses anderen Geschöpfes, des Teufels. Später sprach der Teufel auch zu Kain. Das Ergebnis war, dass Kain den eigenen Bruder erschlug. Noch weiter in der Bibel lesen wir Geschichten, wie der Teufel und dessen böse Geister den Menschen fest in den Griff bekamen, sodass sie sie mit ihren bösen und bösartigen Gedanken füllen konnten. Es wurde so schlimm, dass während der Tage des Noach die ganze Menschheit, Noach und seine Familie ausgenommen, auf den Bösen hörte und ihm gehorchte und dass die Gedanken des Menschen fortwährend durch dessen Lügen derart beeinflusst wurden, dass er wie der Teufel zu denken anfing. Und das Ergebnis eines Lebens in Gehorsam gegen den Lügner und die Lügen, in sklavischer Gehorsam gegen Satan, ist der Tod. Und dann meine ich nicht per definitionem den Tod deines Körpers, sondern den Tod des inneren Menschen. Und das hieß, dass der Mensch von jenem Augenblick an nicht mehr die ihm verheißene Stelle in Gottes Plan einnehmen konnte. Durch dessen eigene Entscheidung gehörte er nun Satan und konnte Gott ihn nicht mehr zum Thron, wie geplant, begleiten.
 
Die Bibel sagt, dass durch alle Jahrhunderte hindurch alle Werke und Taten der ganzen Menschheit nutzlos geworden sind. Der Mensch ist unnütz geworden und hat sein Ziel verfehlt. Was heißt das? Gott schuf den Menschen für ein besonderes und erhabenes Ziel, das jedoch nicht verwirklicht werden konnte, weil sich der Mensch den Gewalten der Finsternis, die die ganze Welt bedeckten, unterworfen hat. Jesus sagt: „Satan ist der Herrscher dieser Welt“ (Joh 12, 31). Der Mensch konnte sich geistlich nicht weiterentwickeln. Dieser Entwicklung wurde durch den Fluch des Todes, der über den Menschen gekommen war, Einhalt geboten, und der Mensch war nicht mehr imstande, Früchte zu tragen, wie das Gottes Plan gewesen war.
 
In der sichtbaren Welt waren wir jedoch wohl imstande, Früchte zu tragen. Städte wurden erbaut und allerhand Erfindungen gemacht. Wir wuchsen in Kenntnissen. Wir sind jetzt in der Lage, Atome zu spalten. Und davon wird auch überall Gebrauch gemacht. Mit allen entsprechenden schrecklichen Folgen. Wir waren jedoch nicht mehr brauchbar für das erhabene Ziel Gottes für den Menschen. Für Gottes Ziel ist der Mensch jedoch dadurch wertlos geworden, dass er sich dem Bösen unterwarf. Der Mensch wurde ein Sklave des Bösen. Durch den Fluch des Todes wurde das geistliche Wachstum des Menschen zum Stehen gebracht.
 
Lesen wir nun zusammen Eph. 2, 1 - 3. Es handelt sich hier um Verse, die sich beziehen auf dasjenige, was hier soeben gesagt wurde. Sie beschreiben den Prozess, der sich im Paradies mit Adam und Eva abspielte, der sich jedoch noch immer in der ganzen Welt mit der ganzen Schöpfung abspielt:
‚Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen.’
Da steht ‚von Natur aus’. Was haben die Menschen davon gemacht? Eine neue Lehre. Diese Lehre beruht dann auf diesen Worten. Sie sagen nämlich: „Von Natur aus ist der Mensch schlecht, seine Natur ist schlecht geworden. In ihm steckt nichts Gutes.“
Diese Worte ‚von Natur aus’ stammen vom griechischen Wort ‚fusis’, das auch in anderen Teilen der Schrift zu finden ist. So etwa in Röm. 2, 14, wo steht:
‚Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.“
Also, wie kann man dann sagen, dass seit dem Sündenfall ‚die Natur’ des Menschen schlecht geworden ist und dass jeder Mensch in Sünde geboren wird? Wenn das wahr wäre, wie konnten dann die Heiden, die Gott nicht kannten, ‚von Natur aus’ tun, was die Gesetze Gottes fordern? Wäre die Natur des Menschen schlecht, so wäre es unmöglich, Gottes Gesetze ‚von Natur aus’ einzuhalten. Wenn unsere Art, unser innerer Mensch, schlecht wäre, wie bei den bösen Geistern, dann wären wir nicht imstande, Gottes Gesetze einzuhalten. Diese zwei Begriffe können nämlich nicht Hand in Hand gehen.
 
Also, was heißt ‚von Natur aus’ eigentlich? Paulus benutzt diesen Terminus ‚von Natur aus’ in 1 Kor. 11, 14 in einer völlig anderen Situation. Er spricht da nämlich über die Haarlänge eines Mannes. Und auch hier wird der Ausdruck ‚von Natur aus’ benutzt.
‚Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande, für die Frau aber eine Ehre ist, lange Haare zu tragen?
Paulus sagte dies in der römischen Zeit, als alle Männer kurzgeschnittene Haare hatten. Vielleicht dass ihr mal Bilder aus jener Zeit gesehen habt: Die Männer hatten alle sehr kurze Haare.
Aber einige Hunderte Jahre davor trugen sie alle das Haar lang. Simson hatte lange Locken. Und war das eine Schande für ihn? Im Griechischen steht da: ‚Von Natur aus trägt man kurzes Haar.’ Aber das stimmt gar nicht. Wenn man den Frisör nicht regelmäßig besucht, wächst unser Haar ‚von Natur aus’ weiter und sind die Haare lang. Was bezweckte ich nun mit dieser Ausführung? Nun, dass der Terminus ‚von Natur aus’ nichts mit unserer Natur, mit unserem inneren Menschen zu tun hat. Was die Bibel hier einfach sagen will, ist: Das war damals üblich. Nichts mehr und nichts weniger.
Zur Zeit des Römischen Reiches trugen alle Männer kurzgeschnittene Haare. Wenn jemand damals die Haare wachsen ließ, dann war etwas los mit ihm. Es war eine Schande. Wie es eine Schande war, wenn eine Frau den Schleier ablegte. Denn ‚von Natur aus’ heißt einfach, es war zur damaligen Zeit der Brauch, es war eine Pflicht für eine Frau, dass sie einen Schleier trug.
 
Und es werden also Babys geboren und wachsen auf. Wenn die Kinder ein wenig älter geworden sind, werden sie zum Sündigen verführt. Und dies fing alles nach dem Fall des Menschen an, und es geschieht über die ganze Welt. Wenn man keinen Einblick in die geistliche Welt hat, wenn man nicht weiß, wer dies alles verursacht, wer lügt und sich dann in die Gedanken eindringt, wenn man nicht weiß, wer der Urheber all deiner Gefühlsverwirrungen ist, wer der Herrscher dieser Welt ist und wie er über die ganze Schöpfung herrscht, ja, dann könnte man glauben: „Dieses Kind wird sündigen, also dessen innerer Mensch MUSS von Natur aus sündig sein, wie bei den bösen Geistern.“
Das könnte die Schlussfolgerung sein, aber das stimmt überhaupt nicht. Menschen sündigen, wenn sie nicht als Kind durch ihre Eltern geheiligt wurden. Denn so steht es in 1 Kor. 7, 14:
‚Denn der ungläubige Mann ist durch die gläubige Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch ihren gläubigen Mann geheiligt. Sonst wären eure Kinder unrein; sie sind aber heilig.’
Dannpassiert es mal, dass das Kind in die Falle gelockt wird und zum ersten Mal sündigt. Mit anderen Worten, es fällt Satan zum Opfer. Und das ist logisch.
 
Es hat nur einen Mensch gegeben, der heiligt blieb, und zwar Jesus, weil der Vater ihn vollkommen heiligen konnte. Als Vater hat Gott sein Kind geheiligt, denn Kinder werden durch deren Eltern geheiligt.
Gott hatte das Recht, dies zu tun. Er hat seinen Sohn, Jesus Christus, vollkommen geheiligt, geschützt und vom Bösen und von allem Übel freigehalten, sodass Jesus ohne Sünde aufwachsen konnte. Es war dem Teufel also völlig unmöglich, Jesus anzugreifen. Um ihn herum gab es eine Bedeckung väterlichen Schutzes. Könnte ich nur meine Kinder auf dieselbe Weise schützen! Wäre es nicht phantastisch, wenn wir unsere Kinder so vollkommen heiligen könnten, dass kein einziger böser Geist sie angreifen könnte!
Als Kleinkind lebten wir ohne Schuld. Aber für jeden von uns passiert es einmal, dass wir zum ersten Mal sündigen. Denn, wie es in Eph. 2, 3 steht, ‚........wir waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen.’  In diesem Fall verweist das Wort ‚Kinder’ auf ‚Menschen, die sündigen’. Wir sündigen ‚von Natur aus’, heißt: So ist es nun einmal zu dieser Zeit, weil Eltern ihre Kinder nicht vollkommen heiligen können. Also, Babys werden geboren, wachsen auf, und einmal werden sie sündigen. So ist die augenblickliche Lage der Dinge. Also, der Terminus ‚von Natur aus’ hat nichts mit deinem Inneren zu tun. Es beschreibt einfach eine Situation zu einer bestimmten Zeit. Wie damals, als die Männer langes Haar trugen. Das war jedoch eine Modeerscheinung. Und wir wissen, wie Modeerscheinungen dem Wandel unterworfen sind. Auf einmal tragen die Männer die Haare kurzgeschnitten. So könnte man sagen: Die Männer tragen die Haare von Natur aus kurzgeschnitten. Aber der Mensch sündigte zu jener Zeit auch ‚von Natur aus’. Denn das war nun einmal so damals, und nicht, weil dessen innerer Mensch, dessen Natur sündig geworden war. Merkt euch das, sodass ihr nie mehr in Verwirrung gebracht werdet!
 
Durch Sünde und den Einfluss der Gewalten der Finsternis geraten wir, sowohl Erwachsene wie auch Kinder, unter die Herrschaft Satans und können keine Früchte tragen, können weder für den Herrn wirken, noch seinen Plan für unser Leben verwirklichen. Deswegen steht in Eph. 2, 2: ‚Der Mensch geht seinen Weg, wie es der Art dieser Welt entspricht’. Und dies stimmt überein mit dem, was in Genesis 3, 13 auch gesagt wird. ‚Von Natur aus’ fängt der Mensch zu sündigen an, wenn er ein bestimmtes Alter erreicht hat. Er lebt und handelt nach dem Vorbild von dem, was er um sich herum sieht. Und das ist logisch. Aber Paulus geht noch weiter. Und hier sehen wir, wie diese Botschaft des Evangeliums des Himmelreichs uns  Einblick in die geistliche Welt gibt. Er sagt hier ausdrücklich: ‚ Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.’ Also, nicht wie es der Art eurer sündigen Natur entspricht, sondern wie es der Art der Gewalten der Lüfte entspricht. Dieses Wort ‚Lüfte’ wird zur Beschreibung der geistlichen Welt benutzt und bezieht sich in diesem Fall auf das Reich Satans. In diesem Vers beschreibt Paulus sehr deutlich, wie die Gewalten der Finsternis in der geistlichen Welt den Menschen programmiert haben (Ich benutze hier mal ein modernes Wort). Und jeder Mensch, keiner ausgenommen, hat damit zu tun. Satan fing so früh wie möglich mit seiner zerstörerischen Arbeit an. Ihr versteht, dass, wenn Gott dafür keine Lösung gegeben hätte, der Mensch nie imstande gewesen wäre, Gutes zu tun und dass er für Gottes Plan nutzlos oder wertlos gewesen wäre. Letztendlich wäre alles kaputtgemacht worden.
 
Dieser böse Geist ist bereits in den Ungehorsamen wirksam, sagt Eph. 2, 2. In einer anderen Übersetzung steht hier ‚in Kindern des Unglaubens’. Also ein Geist, der alles Unheil und Elend verursacht. Ein Geist, der Feind Gottes, der Menschenmörder. Dieser Geist ist Satan. Und zusammen mit seinen Handlangern, den bösen Geistern, beeinflusst er die ganze Schöpfung. Gott sieht dies alles. Wie kann er das lösen? Hat er ein unüberwindliches Problem? Ist sein Plan gescheitert?
 
Satan hatte mit seinem Angriff auf Adam und Eva, und folglich auch auf den Rest der Menschheit, Erfolg. Es ist jedoch deutlich, dass Gott unendlich größer, weiser und stärker als der Teufel ist. Gott hat für alles eine Lösung. In Eph. 1, 4 steht sehr deutlich, dass das Lamm Gottes schon bereit war:
‚Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott.’
Jesus Christus ist der einzige Mensch, der die ganze Situation berichtigen konnte. Wie? Indem Jesus das eigene Leben, das ohne Sünde war, Satan opferte. Er machte ein Deal mit Satan, schloss ein Geschäft mit ihm ab. Er sagte: „Ich gebe dir mein Leben im Tausch für alle Versager, für alle Menschen, die im Tod sind, die beschädigt, unnütz und gefangen sind und die noch nie etwas Gutes getan haben. Alle Menschen, von denen du sagst, die werden nie etwas Gutes hervorbringen. Wenn du diese gehen lässt, darfst du mich, einen vollkommenen Menschen, haben.“
Es darf gesagt werden, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt den Thron erreichte, das höchste Ziel seines Lebens. Denn er war den Fällen des Teufels an allen Fronten entkommen, und jetzt opferte er sich selbst. Satan pries sich damit glücklich. Er sollte den vollkommenen Sohn Gottes erhalten, dafür müsste er jedoch alle Menschen gehen lassen.
 
Und so ist es auch geschehen. Jesus sagte: „Du möchtest MICH haben? Lass SIE gehen!“
Und der Herr ergab sich. Aber Jesus konnte nicht überwältigt werden, denn er war für die Stimme aus dem Reich Satans nicht empfänglich. Auch nicht, als er am Kreuze hing, in all seinem Leiden. Er erwies sich als der Stärkere. Sein innerer Mensch gab nicht einmal nach. Die Geschichte der Kreuzigung beschreibt lediglich einen Bruchteil von dem, was wirklich geschah. Sie beschreibt hauptsächlich die sichtbaren Dinge, wie man den Herrn ans Kreuz nagelte, wie er da hing, die Menschen um das Kreuz herum und die schrecklichen Umstände. Was jedoch nicht beschrieben wird, ist das, was sich im Herzen Jesu abspielte. Welche seine Gedanken waren, wie sich die ganze dämonische Welt auf ihn stürzte, um ihn zu beeinflussen, und versuchte, ihn zu überwältigen und zu zerstören. Und wie, trotz allem, er kein einziges Mal nachgab. Er war der vollkommene Mensch, auch ohne den Heiligen Geist. Er rief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Angeregt durch seine Liebe zu uns vermochte er als Einziger, allen Gewalten des Bösen zu widerstehen. Eine solche Liebe ist so phantastisch stark, das ist nahezu nicht zu fassen. Satan erhielt den Herrn, und Herr Jesus kaufte damit die ganze Menschheit frei. Und alle, die an Jesus glauben und an das von ihm dargebrachte Opfer, werden auch befreit. Der Teufel ist ein Lügner. Er leugnet das Lösegeld des Jesu und handelt, als ob die Ereignisse auf Golgota nie passiert sind. Für ihn gibt es keine Kreuzigung und auch keine Auferstehung. Er wird den Menschen nie freiwillig gehen lassen und wird dir auch nie seine Niederlage eingestehen wollen. Aber, das ist nicht schwer zu verstehen, denn er bleibt immer ein Lügner, weil das der Kern seines Wesens ist. Er wird immer leugnen und versuchen, den Menschen von diesem Glauben an Jesus abzuhalten. Wenn ihr, wie ich, glaubt, dann wird er auch versuchen, euch in Verwirrung zu bringen, stolpern zu lassen und zu überwältigen, denn er kann eure Rettung und Erlösung nicht ertragen. Er erduldet es auch nicht, dass es euch gut geht, dass ihr mit euren Mitmenschen gut zurechtkommt. Es ist ihm ein Dorn im Auge, dass ihr allmählich versteht, wie er wirkt, seine Tricks durchschaut und ihm dadurch immer wieder einen Schritt voraus seid und außerhalb seines Einflussbereiches lebt. In Röm 11 steht, dass Gottes Plan mit dem Menschen Wirklichkeit werden wird. Gott hat es nie bedauert, dass er den Menschen geschaffen hat, trotz der Tatsache, dass es zur Zeit der Sintflut unmöglich schien, dass der damalige, verdorbene Mensch je sein Ziel erreichen und Gottes Plan verwirklichen würde. Noach jedoch fand Gnade in den Augen des Herrn.
Mit Noach konnte Gott weiter.
 
Liebe Schwestern und Brüder, als Jesus unter uns wirkte und seine Botschaft verkündete, gab es namentlich einen Satz, den er betonen wollte:
‚..........rette uns vor dem Bösen.’ (Mt 6, 13)
„Herr, lehre uns beten!“ fragten die Jünger den Herrn. Dann sagte der Herr: „Wenn ihr betet, sprecht also: ‚....... Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.“ Der Herr sagte also nicht: „Bete zu Gott, um dich von dir selbst zu erlösen, von deiner sündigen Natur.“ Nein, weil Jesus wusste, dass, wenn man einmal vom Bösen erlöst worden ist, man wieder sich selbst werden kann. Wahrscheinlich verwundet und geschlagen, aber du kannst wieder du selbst werden. Du bist vom Sklaventreiber erlöst, vom Todesurteil, das über dein Leben hängt. Du kannst deine ursprüngliche Natur zurückerlangen, sogar wenn du verwundet und beschädigt bist. Die Möglichkeit, den Faden wieder aufzunehmen, der beim Fall von Adam und Eva gerissen war.

„Herr, rette uns vor dem Bösen!“

Es ist wundervoll, dass der Herr uns diese Botschaft übermittelt hat. Es ist ein einfacher Satz , ........rette uns vor dem Bösen......, die tiefe Bedeutung und Wirkung ist jedoch enorm.
In meiner seelsorglicher Arbeit höre ich oft, wie Menschen sagen: „Ja, so ist nun einmal meine Natur.“ Und manchmal kommt es vor, dass auch ich es sage. Aber es stimmt nicht.
Nein, ich danke dir, Herr.
Wenn du dir die Menschen um dich herum ansiehst, dann sagst du: „Die Menschen selbst sind sehr gut, sie müssen jedoch von dem Geist, der im Bereich der Lüfte regiert, erlöst werden. Jesus’ Gedanken über den Menschen beinhalten Erlösung und Freiheit. Er versteht, dass, wenn er diesen Menschen aus der Plantage, wo er als Sklave für Satan arbeitet, befreit und ihn ins Paradies zurückbringt, wo er frei sein kann, die vollkommene Blüte erreichen kann, sich vollkommen entwickeln kann. Und Gott wird dann trotzdem erreichen, was er vom Anfang an mit dem Menschen vorgehabt hat.
Das größte Vorbild, das wir haben, ist Herr Jesus selbst, in dem der Heilige Geist vollkommen wirkte und in dem Gottes Worte Wirklichkeit wurden. Aus diesem Grund sagt die Bibel: ‚Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen wurde, und dabei ausschließlich auf Jesus blicken.’ Wenn unsere Aufmerksamkeit auch nur einen Augenblick nachlässt und wir auf andere Gedanken und Emotionen blicken, werden wir schnell in die Sünde zurückfallen. Blicken wir ausschließlich auf Jesus, der das vollkommene Vorbild ist, der Prototyp für alle Menschen!
Gott möchte dich ihm zum Bilde schaffen. Dann befindest du dich wieder dort, wohin du gehörst, nämlich als Teil von Gottes Plan, der deine Bestimmung war. Und Jesus ermöglicht dies für uns, ohne dass er dafür etwas zurückverlangt. Er vergibt uns unsere Schulden umsonst. Es kostet ihn keine Mühe, dir zu vergeben. Liebe vergibt. Dadurch, dass er sein eigenes Leben gab, hat er uns freigekauft. Durch sein Blut wurden wir aus der Herrschaft Satans erlöst. Als Gottes Kind stehen wir grundsätzlich nicht mehr in den Büchern Satans, sondern sind im „Lebensbuch des Lammes“ eingetragen. Ein Kind Gottes bekommt grundsätzlich eine neue Chance zu erreichen, was Gott ihm vorbehalten hat. Und das meinen wir, wenn wir über die „Wiedergeburt“ sprechen. Das fängt am Tag deiner Umkehr an, wenn du mit dem alten Denken und Sprechen brichst, wenn du damit aufhörst, dem Bösen zu gehorchen und dich auf Gott richtest, ausschließlich auf ihn blickst, damit anfängst, über das, was Jesus über die geistliche Welt lehrte, nachzudenken und was du, als Mensch, dort erreichen kannst.
Die Wiedergeburt ist eine wichtige Wende im Leben eines jeden Menschen, die durch das Wirken Jesu in uns ermöglich wurde. Von dem Augenblick an wird er für gerecht erklärt, gereinigt von der Sünde durch das Blut Christi, denn sein Opfer hat Ewigkeitswert. Dann sind wir ohne Sünde, und die Anklage Satans kann ausschließlich durch dieses Blut gelöscht werden, indem du Satan darauf aufmerksam machst, dass Herr Jesus für dich ganz persönlich seinen Opfertod gestorben ist. In der Bibel steht, dass du ein völlig neuer Mensch geworden bist, der nach dem Bild deines Schöpfers erneuert wird. Es geschieht dann alles Mögliche in dir, an dir, mit dir. Das heißt jedoch nicht, dass Gott deinen alten Geist wie einen faulen Zahn wegnimmt und dafür an die Stelle einen neuen Geist anbringt. Nein, du bleibst du selbst, du bist jedoch gereinigt, nicht länger sündig, nicht länger ein Sklave Satans. Du bist von deiner Vergangenheit befreit und von allem, was in der Vergangenheit geschah. Gott sagt: „Vergeben und vergessen.“
‚So fern der Morgen ist vom Abend, so entfernt er unsere Übertretung von uns,’ steht in Psalm 103, 12. Du befindest dich auf einem neuen Weg. Du kannst mit deinem Leben, mit dem göttlichen Leben, wieder ganz von vorn anfangen. Eigentlich bist du dort angelangt, wo Adam aufhörte, und von jetzt an kannst du dasselbe Ziel anstreben, das Jesus erreichte. Es ist wichtig, dass wir uns immer dessen bewusst sind, dass wir in dieser geistlichen Welt IN Christus Jesus verankert worden sind. Nicht, um von jenen wilden Biestern, den bösen Geistern, verschlungen zu werden, die der Meinung sind, dass sie alles mit uns tun können, was sie wollen. Nein! Wir sind IN Jesus verankert, wir gehören Jesus, dem Reich Gottes, in der geistlichen Welt. Wir sind den Engeln bekannt. Sie bilden einen Kreis um uns herum. Je mehr wir unseren Glauben entwickeln und bekennen, desto mehr werden wir uns dessen bewusst, dass die heiligen Engel mit uns sind und dass sie aktiv mit uns mitarbeiten können und uns helfen. Sobald WIR aktiv werden, die bösen Geister in Jesu Namen ansprechen, indem wir sagen: „Lasst los und gebt zurück!“, können die Engel auch aktiv werden. SIE sind Diener. Sie sind uns nicht übergeordnet. Sie beobachten, was wir tun. Und deswegen sind die Engel froh, wenn jemand Jesus annimmt und sich umkehrt, denn sie hoffen, dass dieser neue Gläubige in der geistlichen Welt an die Arbeit geht. Und sie befinden sich dort auch, ihm beizustehen. Dann können sie einem neuen Gläubigen dienen und ihm in der geistlichen Welt beistehen, wo der Heilige Geist ist. Dieser Heilige Geist ist in Christus, dieser Heilige Geist ist in Gott und in der Gemeinde. Ein Geist mit besonderen Qualitäten und mit besonderer Herrlichkeit, der Geist Gottes selbst, der die Macht hat, alles zu verwandeln - wie schwer es manchmal auch ist - die Macht, alles neu zu schaffen, Lösungen für alle Probleme zu finden und Menschen zu befreien. Damit ist für dich der Weg geöffnet, dich zu einem Sohn Gottes zu entwickeln. In Christus Jesus für Gott lebendig gemacht. Durch seinen Heiligen Geist hast du ewigen Kontakt mit Gott, sodass Gott dich inspirieren und dich mit seinem Leben, mit seiner göttlichen Natur erfüllen kann.
Paulus sagt es in seinem Brief an die Epheser Kapitel 4, 24 sehr wirkungsvoll:
‚Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.’
Vollkommen gerecht gemacht durch das kostbare Blut Christi und wiederhergestellt in Reinheit.
Als ihr euch umkehrtet, wart ihr ein geistliches Baby. Nach der Geburt fängt der Prozess des Essens, des Versorgt-, Erzogen-, Angezogen- und Betreut-Werdens an, um letztendlich ein geistlich Erwachsener zu werden. Jetzt, wo es auf Erden kein Paradies mehr gibt, ist die Gemeinde dafür an die Stelle gekommen.
Wir werden in der Gemeinde Jesu Christi zusammengeführt. Dort werden wir, du und ich, erzogen und unterrichtet, bis wir geistlich erwachsen werden, ein vollkommener, entwickelter und geistlicher Mensch, eine neue Schöpfung, gerecht und heilig.
 
Der Herr erreicht dies mittels seines Wortes und Geistes. Mittels seines Evangeliums, das Rettung und Befreiung bringt. Du wirst bestimmt bemerken, dass es noch immer Widerstand gibt. Warum stolpern wir, warum gibt es noch immer Krankheit, Geisteskrankheiten und andere Unvollkommenheiten? Nun, wie Gott das mal zu Adam und Eva im Paradies sagte:
„Solange der Kopf der Schlange noch nicht zertreten ist, wird sie versuchen, euch in die Ferse zu stechen.“
Könnt ihr euch vorstellen, dass eine Schlange euch in die Ferse sticht? Ihr werdet dann nur noch vorwärts stolpern können. In geistlicher Hinsicht bemerken wir dieses In-die-Ferse-Stechen in unserem täglichen Leben, als ob wir wider den Strom schwimmen oder gegen den Wind ankämpfen müssen. Denn, wie Jesus, wollen wir wachsen und uns entwickeln, aber immer ist etwas da, was uns stört und aufhält. Der Böse will uns aufhalten und auseinander nehmen. Und das gehört zum geistlichen Kampf. Der Herr ist kein Zauberer, der sagt: „Eins, zwei, drei: Jetzt bist du vollkommen.“ Nein, Gott ist zusammen mit uns dabei, zunächst uns zu heilen, zu erneuern. Es geschieht nicht AN uns, sondern MIT uns und DURCH uns, und so wird letztendlich die ganze Gemeinde erneuert. Darum sagt Jesus: „Ich bin nicht nur die Wahrheit und das Leben, ich bin auch der WEG.“ Ich bin ein Prozess in euerem Leben. Ein ganz neues Leben, ein Entwicklungsprozess, in dem ihr immer mehr befreit werdet von den Gewalten der Finsternis, die immer wieder versuchen werden, über euch zu herrschen und euch tun zu lassen, was sie wollen. So wird dann deine Seele genesen, wird deine eigene, kostbare Persönlichkeit wieder getröstet und lernen wir mit unserem himmlischen Vater umzugehen.
„Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpionen zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können,“ sagt Jesus in Lk. 10, 19.
Der Herr sagt hier also, dass beißende Schlangen eure Fersen nicht mehr beschädigen können. Ich gebe euch Einblick, Kraft und Leitung, dies verrichten zu können. Wenn wir ‚Schlange’ sagen, dann meinen wir nicht einen unangenehmen Nachbar, eine schwierige Frau, unseren Chef, oder unsere eigene Natur. Nein, diese hässliche Schlange ist der geistliche Feind, Anführer der Gewalten der Finsternis, der bösen Geister.
Der Kampf wird zunächst in unseren Gedanken ausgetragen.
Jetzt möchte ich mit euch noch einige Verse aus dem Brief des Paulus an die Korinther lesen. Als eine Art Ermutigung, als eine Art Anregung, um nachzudenken über das, was Paulus hier schreibt, um es dann in die Praxis umzusetzen. Denn hier gilt, dass man im eigenen Leben auch die Schlangen entdeckt, Schlangen, die sich vor uns versteckt halten und trotzdem gemein beißen.
2 Kor 10, 3 – 5:
‚Wir leben zwar in dieser Welt, kämpfen aber nicht mit den Waffen dieser Welt. Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, so dass es Christus gehorcht; wir sind entschlossen, alle Ungehorsamen zu strafen, sobald ihr wirklich gehorsam geworden seid.’
Wir sehen hier zwei Methoden, von denen die Schlange Gebrauch macht. Entweder sie erfüllt unsere Gedanken direkt mit allerhand Argumenten und Ideen, oder wir vernehmen sie über andere, mittels eines Artikels in einer Zeitung, oder wir sehen etwas im Fernsehen. Sie wird alles benutzen, um unsere Entwicklung aufzuhalten, zum Stillstand zu bringen. Allerhand Argumente und Gedanken entgegen Gottes Wahrheit. Satan wird uns nie etwas geben, wodurch wir befreit werden oder wodurch wir etwas besiegen, oder wodurch wir nach dem Bild Jesu wachsen können. Er behauptet immer Dinge, die uns davon abhalten. Uns vom Ziel Gottes abhalten, das ist das Hauptziel Satans.
 
Liebe Freunde, je eher wir diese gemeinen Ränke durchschauen und die Gewalten der Finsternis in unserer Gedankenwelt entlarven, umso eher werden wir uns selbst heilig und rein halten und Satan von uns fernhalten können. Wir werden uns selbst vor jeder Form des Unheils und letztendlich vor allem Übel bewahren können. Satan war nicht imstande, mit all seinen Argumenten die Gedankenwelt Jesu in den Griff zu bekommen. Keinerlei Reaktion. Jesus hörte ihn schon. Bei der Versuchung in der Wüste war es kein sichtbarer Teufel mit Hörnern und Bocksfüßen, der vor dem Herrn tanzte. Die Versuchung spielte sich in den Gedanken Jesu ab. „Wenn ich der Sohn Gottes bin, bin ich tatsächlich in der Lage, aus Steinen Brot zu machen. Warum nicht?“ Und das sind nun genau die Gedanken, die uns durch den Kopf gehen.
Kennt ihr das? Manchmal sagen Menschen: „Wenn ihr wissen würdet, welche Gedanken mir durch den Kopf gehen, ja, dann........!“ Aber, das tut Jesus nicht. Er erschrickt nicht vor der Stimme, die er hört. Er erkennt den Satan sofort. Der Herr sagt: „Ja, es spielte sich alles in meinen Gedanken ab, es waren aber nicht meine Gedanken, sie fanden jedoch nicht ihren Ursprung in meinem inneren Menschen. Sie wurden von Satan hervorgebracht, und folglich sagt Jesus zu Satan:
„In der Schrift heißt es...........“
Er nimmt den Kampf mit Satan mit geistlichen Waffen, mit Gottes Wort, auf. Diese verwirrenden Gedanken gehören nicht zum Menschen selbst, denn der neue Mensch verlangt ausschließlich danach, Gottes Willen zu tun. Wir sind Menschen mit Schwächen, wir kämpfen und suchen nach Lösungen für jedes Problem, um so vollständig wiederhergestellt und wie Jesus zu werden. Danach verlangen wir doch alle? Das wäre wunderbar! Gesund an Körper, Seele und Geist!
Wollen wir dies erreichen, dann gilt, dass wir die Gedanken und Ideen, die in unsere Gedankenwelt eindringen, kritisch überprüfen, um zu entdecken, woher sie kommen und ob sie gut oder schlecht sind. Und wir werden mit den bösen Geistern, die in uns Übel bewirken wollen, kämpfen müssen und sie besiegen.
Kämpfe den guten Kampf!“ sagt Paulus, den geistlichen Kampf.
Und der Herr hilft uns dabei.
 
Amen
 
 
 
Freunde, lasst uns beten!
 
Herr Jesus, wir danken Dir, dass Du uns aus der Herrschaft des Satans befreit hast. Wir danken Dir, Herr, dass unser Körper, unsere Seele und unser Geist wieder ihre Ursprünglichkeit zurückerlangen werden. Wir danken Dir für Deine Hilfe und Kraft in unserem Kampf gegen die Gewalten des Bösen und für die weitergehende Befreiung in allen Aspekten unseres Lebens. Hilf uns, Herr, Einblick in das Himmelreich zu bekommen, damit wir Deinem Vorbild folgen können, sodass wir wie Du siegen können, und Gott ohne Rückschläge in vollkommener Gerechtigkeit dienen können.
Hilf uns, im Glauben zu wachsen, und gib uns Einblick durch Deinen Heiligen Geist.
Wir danken Dir, Herr, dass Du unser Gebet erhörst. Wir anbeten und preisen Dich.
 
Amen